Also erstmal wird versucht das per Software zu lösen, während man immer noch auf einer tickenden Zeitbombe hockt?
Ich bin auch etwas angenervt, dass das Thema "Brandgefahr vom HV-Akku" nach 2020 schon wieder auf der Tagesordnung steht - warum bekommt ein so bekannter Hersteller wie SAMSUNG es nicht hin, zuverlässig funktionierende Akkus herzustellen?!
Ich hatte ja schon einmal das "Vergnügen" mit dem externen Ladeverbot - damals von September 2020 bis März 2021... so etwas brauche ich nicht nochmal...
Aber in Anbetracht der Anzahl an Fahrzeugen (fast 200.000 weltweit) und den offenvar sehr wenigen Schadenfällen sehe ich mich definitiv nicht mit einer "tickenden Zeitbombe" durch die Gegend fahren - mein HV-Akku ist fast genau vier Jahre in Betrieb und hat bald 7000 kWh externe Ladung erhalten ... Da mache ich mir keine größeren Sorgen!
Aber an das Ladeverbot werde ich mich wohl oder übel halten, wenn ich das dann schriftlich vorliegen habe-ansonsten schaut man im Falle eines Falles in die Röhre, wenn denn doch irgendetwas passiert
Wenn man eine Software im Batteriemanagement programmiert, die einen drohenden Zellenschluss erkennt und dies anzeigt, um dann den Akku zu erneuern, ist das für mich vollkommen ok.
Der Akku besteht ja aus vielen einzelnen Zellen, die über ein Batteriemanagement überwacht werden; jede einzelne Zelle wird dabei in ihrem Ladezustand erfasst - da kann man einen drohenden Schaden durchaus ermitteln.
Fast 200.000 HV-Akkus präventiv zu tauschen steht aus meiner Sicht in keinem Verhältnis - 2020 waren es soweit mir bekannt etwa 30.000 Kugas, bei denen derAkku getauscht werden musste ... Das waren ca. 400 Mio Dollar Schaden.
Ich hoffe nur, dass es diesmal etwas schneller geht als 2020...
Gruß Jörg