… Nach ca. 400 km ist der HV dann auf etwa 20%. …
Dann müsste desouzaa aber auf 8500 km zwanzigmal für drei Stunden an die Steckdose. So habe ich ihn aber nicht verstanden, denn er schreibt, dass er keine größeren Pausen machen möchte.
… Nach ca. 400 km ist der HV dann auf etwa 20%. …
Dann müsste desouzaa aber auf 8500 km zwanzigmal für drei Stunden an die Steckdose. So habe ich ihn aber nicht verstanden, denn er schreibt, dass er keine größeren Pausen machen möchte.
Bevor ich mir im Modus EV-auto (normal) den HV-Akku dauerhaft leer fahre, würde ich eher ausschließlich im EV-später fahren und so durch einen mittleren Ladestand den HV-Akku schonen. Auch im EV-später wird noch ca. 30% der Strecke rein elektrisch zurückgelegt. EV-auto ist nur sinnvoll, wenn man den Akku immer wieder per Kabel nachlädt.
Ergänzend zu dem, was Kugi71 geschrieben hat:
Den HV-Akku hält man am besten auf einem Ladestand zwischen 40% und 60%. Für die weiten Strecken ist EV-später der geeignete Modus. Wenn man innerorts gerne rein elelektrisch (EV-jetzt) fährt und keine Lademöglichkeit per Kabel hat, kann man auch gut bei Geschwindigkeiten unter 100km/h mit EV-laden den Akku-Ladestand wieder erhöhen.
… Wenn ich in "N" in der Gefällestrecke bremse, dann steigt der Ladestand nicht, schalte ich auf "D" und bremse, steigt der Ladestand an - ergo wird in "N" trotz entsprechender Anzeige offensichtlich nicht rekuperiert. …
Vielen Dank für das Info-Update. Dann werde ich das bei Gelegenheit auf einer längeren Gefällestrecke mal wieder testen.
Sollte das dann so sein, frage ich mich aber, was für einen Unsinn die Leistungsanzeige und der Brems-Coach dabei anzeigt.
… Nicht mehr als 50 Gramm CO2-Ausstoß pro km ODER elekt. Reichweite mind. 60 km …
Ja, das sind noch gültigen Bedingungen, die sogar beide vom Kuga PHEV erfüllt werden. Diese Bedingungen galten auch zuletzt bis 31.12.22 für die BAFA-Förderung und alle Anträge waren erfolgreich.
Es gibt aber wohl die Idee, noch eine 50% elektrische Nutzung als Bedingung hinzuzufügen. Wie auch immer das dann nachgewiesen werden soll.
Wenn die Geräusche vergleichbar wären, würden andere Verkehrsteilnehmer auch entsprechend darauf reagieren. …
Meine Erfahrungen mit dem dem AVAS meines Kuga sind da eher positiv, vor allem beim Rückwärtsfahren. Bei meinem letzten Audi A4 Benziner wurde ich in verkehrsberuhigten Zonen von Fußgängern schlechter wahrgenommen.
Diese Studie stammt allerdings aus einer Zeit, als die untersuchten HEV noch gar kein AVAS hatten.
… Die aktuelle Situation ist offensichtlich für Menschen mit Sehbehinderung schwierig. …
Das kann ich nachvollziehen, glaube aber nicht, dass ein anderes Geräusch bei gleicher Implementierung eine merkliche Verbesserung bringt. Schließlich erzeugt auch jedes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor andere Geräusche, aber eben in einem deutlich besser wahrnehmbaren situativen Zusammenhang.
… Aus meiner Sicht nicht erfüllt ist … vergleichbar …
Also vergleichbar sind die AVAS Geräusche doch mit denen eines mit Verbrennungsmotor ausgestatteten Fahrzeugs. Die Geräusche sind zwar nicht identisch und auch nicht ähnlich, aber vergleichbar. Es müssen nur die in der Verordnung aufgezählten Merkmale vorhandenen sein: Dauerschallzeichen, maximaler Schallpegel, von Betriebszustand und Geschwindigkeit abhängig. Das ist beim Kuga PHEV, zumindest bei den seit Inkrafttreten der Verordnung gebauten Fahrzeugen, meiner Meinung nach erfüllt.
… Der Kuga hat eine Größere Stirnfläche ...
Ja, man kann sich dem auch über Roll- und Luftwiderstand annähern. Eine erste ganz grobe Abschätzung ergäbe dann:
5 l/100km bei 100 km/h
7,5 l/100km bei 130 km/h
10 l/100km bei 155 km/h
12,5 l/100km bei 175 km/h
(Ebene Strecke ohne Wind bei konstanter Geschwindigkeit)
... Auf der BAB komme ich bei konstant 130 km/h nicht unter 7,5 Liter/100 km (EV Später und Normal).
Das deckt sich auch genau mit meiner praktischen Erfahung sowie theoretischen Berechnung. Bei konstant 130 km/h auf ebener Strecke zeigt der Bordcomputer bei mir 7,5 l/100km an und die Leistungsanzeige (Powermeter) etwa 30 kW. Geht man von 8,5 kWh Energie je Liter Benzin (bei mir E10) aus und nimmt einen Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors im Atkinson-Zyklus von 35% an, ergibt sich aus 7,5 l/100km ziemlich genau 29 kW bei 130km/h.
Unter 7,5 l/100km kann man bei konstant 130 km/h demnach nur bergab oder/und mit Rückenwind kommen. Angeklappte Rückspiegel, höherer Reifendruck usw. dürften in der Toleranz der Annahmen und Anzeigen liegen.
Bei konstanter Geschwindigkeit ist auch der Verbrauch in den Modi Normal/EV-später und Eco/EV-später identisch. Beide Betriebsarten halten bei konstanter Geschwindigkeit den Verbrennungsmotor im optimalen Drehzahlbereich für den Atkinson-Zyklus. Leichte Vorteile im Eco-Modus gibt es nur beim Beschleunigen, da der Normal-Modus dann durch simulierte Schaltstufen leistungsorientierter arbeitet.