Beiträge von Kuga-Stromer

    Die 12V Batterie wird nach dem Laden der HV Batterie geladen … Dies wird auch in der App angezeigt

    Abgesehen von uralten Softwareständen wird die 12V-Batterie während des gesamten Ladevorgangs des HV-Akkus mitgeladen. Nur bei den ersten Modellen war das nicht der Fall und die 12V-Batterie wurde während des Ladens des HV-Akkus sogar entladen, was zu diesem Thread geführt hat.


    Was aber die Meldung in der App wirklich bedeutet, konnte hier noch niemand verifizieren. Sicher ist, dass die 12-Batterie nur über den DC/DC-Wandler aus dem HV-Akku geladen werden kann. Hierzu müssen die Schütze des HV-Akkus aktiv sein, was neben dem Laden des HV-Akkus auch bei eingeschaltetem Fahrzeug der Fall ist. Ob das irgendwann bei eingesteckem Ladekabel von selbst passiert, ist nach wie vor fraglich.

    … ???“…und warum sollte ich frühzeitig auf Reichweite verzichten…“ (ich weiß jetzt nicht, ob du nur für Urlaubsfahrten deine Ausführungen beziehst oder die 40%-60% generell so handhabst?) …

    Selbstverständlich bezieht sich das nur auf längere Urlaubsfahrten ohne sinnvolle Lademöglichkeit. Das ist ja auch das Thema dieses Threads. Ich käme halt nie auf die Idee wochenlang und hunderte Kilometer weit mit leerem Akku zu fahren


    Bei Fahrten in der näheren Umgebung, was bei mir meist 60 km bis 100 km sind, nutze ich ebenso selbstverständlich die Akkukapazität voll aus und fahre soviel rein elektrisch wie möglich, sonst wäre mir ja ein Reichweitenverlust auch völlig egal.


    Diese und auch deine weiteren Überlegungen über meine Fahrzeugnutzung hättest du dir sparen können, hättest du noch einmal ein Blick auf meine ausführlichen Monats- und Jahresverbrauchsstatistiken hier im Forum geworfen.


    Der PHEV ist genau die richtige Wahl für mich. Weder ein reiner Verbrenner noch ein FHEV oder BEV passt so gut zu meiner Fahrzeugnutzung.

    … Der Akku wird nie leer gefahren beim PHEV. Auch wenn 0km drauf stehen ist der Akku nicht leer. …

    … Also übers Akku schonen mach ich mir beim PHEV keine Sorgem …

    Es stimmt schon, dass bei angezeigten 0% SOC bzw. 0 km Reichweite der Akku noch 20% Kapazität als Sicherheitsreserve hat, von denen man dann auch durchaus noch die Hälfte nutzen kann. Das ist auch unabdingbar, denn mit einem leeren Akku könnte auch der Verbrennungsmotor nichts mehr ausrichten. Er könnte noch nicht einmal mehr gestartet werden.


    Ein Lithium-Ionen-Akku arbeitet aber nun mal bei einem SOC zwischen 40% und 60% am effektivsten und mit dem geringsten Verschleiß. Warum soll ich also am unteren Limit fahren, wenn ich durch EV-später als Vollhybrid einen EOC um die 50% halten kann? Zudem habe ich dann auch immer die Möglichkeit bei Ortsdurchfahrten im EV-jetzt rein elektrisch zu fahren, um außerorts mit EV-laden den Akku wieder aufzufüllen. So handhabe ich das im Urlaub ohne sinnvolle Lademöglichkeit.


    Sorgen mache ich mir um den Akku auch nicht. Schließlich gibt Ford ja acht Jahre bzw. 160.000 km Garantie darauf. Allerdings wird nur eine Reichweite von 70% garantiert. Und warum sollte ich frühzeitig auf Reichweite verzichten, wenn ich den Akku durch Umsicht schonen kann? Bei schonendem Umgang sollte der Akku pro Jahr nur ca. 1% Reichweite verlieren.


    Aber jeder kann es selbstverständlich so machen wie er möchte.

    Der Februar war hier teilweise schon fast ein Frühlingsmonat, was den Verbrauch wieder etwas senkte und die höheren Energiekosten kompensierte. Es gab ein paar rein elektrische Stadtfahrten mehr als sonst. Fahrprofil ca. 60% Autobahn, 40% innerstädtisch, bergauf und bergab. Fahrmodus meist Normal mit EV-jetzt und Eco mit EV-später. Raumheizung auf 19°C, zuletzt aber ohne Sitz- und Lenkradheizung.


    Februar:

    779,7 km gefahren, davon 459,7 km (59,0%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 45,8 km/h

    Getankt E10: 25,73 l für 45,00 € (1,749 €/l)

    Geladen: 110,3 kWh für 45,54 € (0,413 €/kWh)


    Verbrauch:

    Benzin 3,30 l/100km plus Elektrizität 14,15 kWh/100km, Energiekosten 11,61 €/100km


    Und dieser EBS hat eine eigene Software? 5.3 ist die fehlerhafte und 5.6 die Aktuelle?

    Nein, ein EBS hat keine Software, sonst könnte man ihn updaten, bestenfalls eine Firmware. Den genauen internen Aufbau kenne ich auch nicht. Aber auch reine Hardware kann fehlerhaft sein und Versionsnummern haben. Ich weiß auch nicht, wofür die Zeichenfolge SW in der Bezeichnung steht.

    Nur zur Vermeidung von Missverständnissen.

    Absolut korrekt! Daher ist es auch besser statt der doppeldeutigen Abkürzung BMS für Batterie Management Sensor, die ebenfalls geläufige Abkürzung EBS für Elektronischer Battetrie Sensor zu verwenden. Der EBS beinhaltet neben dem Shunt (Messwiderstand zur Strommessung) auch einen Temperatursensor und die zur Messwertaufbereitung notwendige Elektronik.


    Elektronischer Batteriesensor
    Der elektronische Batteriesensor (EBS) liefert zuverlässige und präzise Informationen über den Batteriezustand von 12V Blei-Säure-Batterien.
    www.bosch-mobility.com

    Der Batterie Management Sensor befindet sich am Minuspol der Batterie, beim FHEV und PHEV im Kofferraum, wie man auch auf dem Foto in diesem Beitrag sehr gut erkennen kann:


    dass der Ölstand bei 6% liegt und die Reichweite noch 700 km beträgt.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Angezeigt wird nicht der Ölstand, sonder der Ölzustand, also die Ölqualität. Den Ölstand kann man nur am Peilstab ablesen.