Beiträge von Kuga-Stromer

    … und zeigt auch das sich die Ansicht im Kombiinstrument ändern wird …

    Hat man es also endlich geschafft auch noch die ohnehin recht wenigen Skalenstriche und Zahlenwerte von den Analoganzeigen zu entfernen. Beim Tacho ist die Analoganzeige somit völlig überflüssig und bei der Leistungsanzeige geht es nach dem Motto „knapp über halbe Kraft voraus mit einem Daumenbreit elektrischer Energie“. ;)

    Da hingegen bin ich froh, dass ich DAS nicht habe.

    Meiner bleibt auch dann aus, wenn ich das Pedal zum Bodenblech durchtrete. Ich muss dann mit "OK" bestätigen, wenn ich den Verbrenner dazuschalten will.

    Das sehe ich genauso, denn den kalten Verbrennungsmotor durch hohe Leistungsanforderung zuzuschalten ist der erste Schritt zum gefürchteten Motorschaden. Dann lieber nicht überholen, wenn die elektrischen 130 PS dazu nicht reichen oder für solche Straßen, die das fordern, EV-später wählen und den Verbrennungsmotor vorher warm fahren.

    … Die Ladezyklen und den Anteil elektrisch/Benzin weiß ich eben nicht! …

    Das lässt sich dann nur grob über die Reichweite abschätzen. Wenn das Fahrzeug ganzjährig gleich viel je Monat genutzt wird, kann man grob mit 50 km elektrischer Reichweite je Ladezyklus rechnen.


    Wäre der Vorbesitzer nur elektrisch gefahren, was wohl nicht der Fall sein wird, ergäben 73.000 km also 1.460 Ladezyklen.


    Bei laufendem Verbrennungsmotor wird prinzipbedingt immer auch elektrische Energie erzeugt, die entweder direkt wieder im Antrieb verbraucht oder im HV-Akku zwischengespeichert wird. Man kann davon ausgehen das in diesem Fall ein Drittel der Energie über den HV-Akku läuft, was einen Ladezyklus je 150km bedeutet. Das wären dann bei 73.000 km also 487 Ladezyklen, ohne einmal an einer Ladestation gewesen zu sein.


    Die Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen und ist auch noch vom Fahrmodus (Normal, Eco oder Sport) abhängig. Ich zum Beispiel fahre zu zwei Drittel elektrisch, innerorts grundsätzlich rein elektrisch über Wallbox geladen, aber auch viel Autobahn mit laufendem Verbrennungsmotor, und komme so auf zwei Drittel elektrischer Nutzung. Nach 24.000 km hat mein Auto also etwa 320 Ladezyklen erreicht, nach 72.000 km wären es 960.


    Bei einer Akkulebensdauer (80%-Grenze) von 2.500 Ladezyklen , ist da noch reichlich Luft nach oben.

    Alles klar, danke für die Hinweise! Das hört sich ja nicht gerade gut an und mindert die Vorfreude auf einen Kuga ?(


    Lasse dich nicht verunsichern. Manche hier haben eben Pech gehabt und ärgern sich darüber. Alle anderen sind durchaus zufrieden mit ihrem Kuga PHEV. Und wenn das Exemplar, um das es hier geht, schon 73.000 km, vermutlich meist im Langstreckenbetrieb mit laufendem Verbrennungsmotor, hinter sich gebracht hat, führt das Geräusch des Schwingungsdämpfers, offensichtlich nicht zu unmittelbaren Folgeschäden. Die zweite Frage wäre dann noch, ob die 12V-Batterie in diesem Fahrzeug jemals getauscht werden musste.


    eine kritische Ladung der 12V-Batterie zu erkennen und aus dem HV so nachzuladen, dass die Gefahr eines Totalausfalls der 12V-Batterie gen Null reduziert wird …

    Beim Laden des HV-Akkus und wenn das Fahrzeug eingeschaltet ist, passiert das ja auch. Ansonsten ist es aber, soweit ich weiß, vorgeschrieben, dass der Hochvoltbereich dauerhaft spannungsfrei ist. Das BMS darf also nicht selbständig die Schütze des HV-Akkus einschalten, um die 12V-Batterie über den DC/DC-Wandler zu laden.

    Ich kenne Städte, die sind schon einen Schritt weiter und haben viele Busspuren für Radfahrer freigegeben.

    Ist aber schon etwas OT, daher:


    … Google hatte damals 20 Euro ausgespuckt. …

    Das ist auch korrekt, allerdings nur bis Ende 2024, denn dann läuft der Steuerfreibetrag für emissionsarme Kfz von 30 € aus.

    Wenn der steuerlich richtige kombinierte Wert für den CO2-Ausstoß von 25 g/km in der Zulassung eingetragen ist, entfällt der CO2-Anteil der Kfz-Steuer. Es bleibt nur der Hubraum-Anteil für 2,5 l von 50 € (25 x 2 €) abzüglich Steuerfreibetrag.

    Und ja, das ist unabhängig vom E-Kennzeichen und davon ob es ein Neu- oder Gebrauchtwagen ist.