… automatische Umschaltung Benzin/Elektro … elektrisch also rund 20%
Es gibt beim Kuga PHEV keine Umschaltung Benzin/Elektro, da es bedingt durch das leistungsverzweigende eCVT keinen reinen Benzinbetrieb gibt. Es gibt nur den rein elektrischen Betrieb über die elektrische Maschine MG2 (Traktionsmotor/Generator) oder den Hybridbetrieb. Ohne Elektrizität könnte der Verbrennungsmotor nur im Leerlauf drehen. Um das Fahrzeug mit dem Verbrennungsmotor zu bewegen, muss über die elektrische Maschine MG1 (Starter/Generator) entweder elektrische Energie erzeugt oder verbraucht werden. Daher hat der HV-Akku noch eine Notreserve von 20%, wenn 0% angezeigt wird („leerer“ Akku). Dieser Notbetrieb mit „leerem“ Akku ist aber nicht nur schlecht für die Akku-Lebensdauer, sondern reduziert auch die Antriebsleistung und Effizienz.
Da der Modus EV-auto (im deutschen Display als EV-„normal“ angezeigt, jedoch mit „A“ abgekürzt) nicht wissen kann, wie weit das Auto noch fahren soll, wird der HV-Akku erbarmungslos bis zum Notbetrieb leer gefahren. Dasselbe gilt auch für den Sportmodus, der ja nur EV-auto kennt.
Besser ist es daher lange Touren im Modus EV-später zu fahren. Dieser Modus erhält die vorhandene Akku-Ladung beliebig lange, da er immer wieder überschüssige Energie im HV-Akku speichert und bei Bedarf wieder abruft. Am besten geht das bei einem Akku-Ladestand zwischen 40% und 60%. So ist immer genug Kapazität für die Rekuperation vorhanden, aber auch genug Reserve für eine spontane elektrische Antriebsuntetstützung und der Akku wird geschont, da im optimalen Arbeitsbereich betrieben. Der rein elektrische Anteil ist dann auch wesentlich höher als 20%.