Beiträge von Kuga-Stromer

    Du setzt immer ein funktionierendes System voraus …

    Das stimmt. Ich glaube immer an das Gute im Kuga. ^^

    Dass die 12V-Batterie aber auch bei meinem Gefährt immer am unteren Ende der gerade noch erträglichen Spannung gehalten wird, gefällt mir selbst nicht. Das hat aber nichts mit der technischen Leistungsmöglichkeit zu tun, sondern ist ein Softwareproblem oder vielleicht sogar so gewollt, warum auch immer. :/

    ... die Räder haben ja immer den gleichen Durchmesser, egal welche Felgen man nimmt. ... ansonsten würde der Tacho nicht mehr die korrekte Geschwindigkeit anzeigen. ...

    Das stimmt zumindest annähernd bei den Größen ab Werk. Die größte Bodenfreiheit hat die Bereifung 245/45x20, immerhin ca. 1 cm mehr als die kleinste 225/50x19:


    Felge Reifen Durchmesser Radius Umfang Abrollweg
    7,5 J X 17 225/65 R17 724,3 362,2 2275,5 2202
    7,5 J X 18 225/60 R18 727,2 363,6 2284,6 2211
    7,5 J x 19 225/50 R19 707,6 353,8 2223,0 2151
    8 J x 20 245/45 R20 728,5 364,3 2288,7 2215


    Die Abweichung der Abrollwege und damit der Geschwindigkeitsanzeige betragen aber maximal nur 3%. Zudem sind die Abrollwege auch noch abhängig von Luftdruck sowie Zuladung und diese Abweichungen sind in derselben Größenordnung. Ist aber wohl alles in der zulässigen Toleranz.


    Interessanter Link hierzu:

    Reifenrechner
    Der Reifenrechner der Reifensuchmaschine berechnet ihnen schnell und einfach, ob ihre Wunschbereifung zur Serienbereifung kompatibel ist.
    www.reifensuchmaschine.de

    ... ich würde auch einmal den Ladezustand deiner 12V-Batterie überprüfen lassen, denn wenn der sehr niedrig ist, kann es auch sein (auch, wenn es keine LiMa gibt, die die 12V-Batterie mit Strom versorgt, so entscheidet der Stromverbrauch darüber, ob die 12V-Starterbatterie von der HV mit geladen werden muss, und der Verbrenner springt an, um die HV zu entlasten - ist ähnlich zu sehen wie bei der Tatsache, dass der Verbrenner bei Geschwindigkeiten >130km/h immer mit anspringen muss, weil die HV alleine die Stromversorgung des Elektroantriebs nicht mehr alleine schafft …

    Nein mit der 12V-Batterie kann das nichts zu tun haben. Die wird immer über den DC/DC geladen und der kann bis zu 265 Ampere an die 12V-Bordversorgung ausgeben. Theoretisch könnte er also die 12V-Batterie mit ihren 44 Ah in weniger als 10 min komplett aufladen. Ich fürchte nur, dass die 12V-Batterie bei diesem Ladestrom platzen würde. Für den HV-Akku wäre das aber dennoch eine verhältnismäßig kleine Last von nur 3,2 kW. Für den reinen Elektroantrieb muss der HV-Akku bis zu 81kW bereitstellen, also das 25fache. Eine realistische Ladeleistung für die 12V-Batterie liegt wohl eher unter 0,1 kW, also für den HV-Akku ein Klacks.


    Dass der Verbrennungsmotor ab ca. 135 km/h hinzugeschaltet werden muss, liegt nicht an der Belastungsgrenze des HV-Akkus, sondern daran, dass der Eletroantriebsmotor (MG2) samt Wechselrichter mit 81 kW dann keine nennenswerte Beschleunigung mehr bereitstellen kann. Der HV-Akku ist damit aber noch nicht an seiner Grenze. Im Sportmodus muss er an beide elektrische Maschinen (MG1,MG2) und das Bordnetz bis zu 100 kW liefern können.

    … Ich vermute, er wird dann eingeschaltet bleiben bis Betriebstemperatur erreicht ist, aber da bin ich mir nicht sicher.

    Das ist abhängig vom Softwarestand und von der Temperatur. Früher wurde die Motorbremse immer als Start des Verbrennungsmotors gewertet und er wurde dann auf Betriebstemperatur gebracht. Das wurde aber Anfang 2022 mit einem Update geändert. Das Warmlaufen geschieht jetzt nur noch bei sehr tiefen Temperaturen. Bei höheren Umgebungstemperaturen läuft der Verbrennungsmotor als Motorbremse nur noch im passiven Schubbetrieb ohne Benzineinspritzung und Zündung mit. Ich vermute, dass diese Unterscheidung eine genügende Schmierung sicherstellen soll.


    Und ja, das geschieht nur bei SoC größer 80%, weil dann nicht mehr hinreichend durch Rekuperation gebremst werden kann. Ich habe das bislang auch nur bergab mit ACC oder „L“-Gang beobachtet. Daher halte ich bei Kälte im Modus EV-jetzt bergab bei vollem HV-Akku die Geschwindigkeit mit der Fußbremse statt per ACC. Wenn dann die Rekuperation nicht reicht, nimmt er die Scheibenbremsen und lässt den Motor aus.

    Der Frühling ist da. So langsam stellen sich wieder bessere Verbrauchswerte ein und die elektrische Reichweite zeigt schon über 60 km an. Ich bin auch wieder etwas mehr unterwegs.


    März:

    415,6 km gefahren, davon 272,6 km (65,6%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 34,9 km/h

    Getankt E10: 11,59 l für 20,50 €

    Geladen: 60,0 kWh für 20,06 €


    Verbrauch:

    Benzin 2,79 l/100km plus Elektrizität 14,43 kWh/100km, Energiekosten 9,76 €/100km


    Mein Kuga hatte inzwischen Geburtstag und ist nun schon zwölf komplette Monate auf der Straße. Somit kann ich auch noch eine Bilanz über alle Jahreszeiten ziehen. Hierzu habe ich die zwölf Monatsverbräuche des ersten Betriebsjahres wieder in eine Grafik übertragen. Näheres zu dieser Art der Darstellung hatte ich im November in diesem Betrag

    beschrieben.


    VerbrauchKuga310323.png


    Die gemittelte Gerade zeigt einen Verbrauch von entweder 25,2 kWh/100km rein elektrisch oder 6,78 l/100km E10 vollhybrid oder jeder Mischung mit derselben Nettoenergie dazwischen. Deutlich erkennbar ist der hohe Verbrauch im Dezember durch den größten Abstand von der Geraden nach rechts oben.


    Aus meinen Monatswerten ergibt sich ein Mittel von 3,29 l/100km plus 12,94 kWh/100km (gelber Stern). Nach dieser Betrachtung werden alle Monate unabhängig von den zurückgelegten Kilometern identisch bewertet, also so, als hätte ich das Auto in jedem Monat gleich viel genutzt.


    Da ich aber im Winter deutlich weniger gefahren bin, liegt mein tatsächlicher Jahresverbrauch im Schnitt etwas günstiger und ist aufgrund der weiten Autobahnfahrten im Oktober und August auch etwas benzinlastiger (blauer Stern).


    Meine Gesamtwerte im ersten Betriebsjahr:


    14313,1 km gefahren, davon 8273,0 km (57,8%) elektrisch, Durchschnittsgeschwindigkeit 43,1 km/h

    Getankt E10: 519,7 l für 911,35 €

    Geladen: 1461,9 kWh für 472,81 €


    Verbrauch:

    Benzin 3,63 l/100km plus Elektrizität 10,21 kWh/100km, Energiekosten 9,67 €/100km

    eingesetzte Energie brutto 41,08 kWh/100km

    genutzte Energie netto 18,97 kWh/100km

    Gesamtwirkungsgrad 46,19%


    Und nun klopfe ich noch auf Holz, denn es gab bisher nur einen Werkstattaufenthalt für die Lieferung und Montage der Winterrräder mit Abarbeitung der Aktion 22P27 und des Rückrufs 22S47.

    Alles schön und gut, aber leider ab #300 im falschen Thread. Hier geht es doch um den Monatsverbrauch. Der richtige Thread für den Verbrauch allgemein ist dieser:

    … Aber ist das mit dem PIN an der Ladedose normal das der rechte PIN soweit drin ist?

    Ja, das ist richtig so. Am weitesten ragt der Schutzleiterkontakt in der Mitte hervor, damit dieser zuerst in Verbindung kommt. Am weitesten zurückgezogen ist der Kontakt oben rechts für die Kommunikation, damit die Ladespannung erst angefordert und aufgelegt wird, wenn alle anderen Kontakte verbunden sind.

    ... Als BMW mit dem i3 das Thema Elektromobilität neu definiert hat, wurde dem Fahrer ein Feature namens Range Spider an die Hand gegeben. Dieses zeichnet in Abhängigkeit von der aktuellen Position, der momentanen Akkuladung und der möglichen Streckenprofile im Navi Linien in alle Himmelsrichtungen, deren Länge die Reichweite in die jeweilige Richtung anzeigen. ...

    Ein interessantes Feature ist das sicherlich. Aber ob es vom Ergebnis her verlässlicher ist, wage ich zu bezweifeln.


    ;) Hier ein schönes Beispiel, welches zeigt, dass der i3 mit Range Extender ziemlich weit über Wasser fahren kann:

    https://www.autovolt-magazine.com/wp-content/uploads/2013/08/bmw-i3-range-map.jpg


    Ich vermute, dass man für die Reichweitenabschätzung einfach das Höhenprofil der Navigationskarte verwendet, aber z.B. nicht den Straßenverlauf berücksichtigt.

    ... und mit eingeklappten Rückspiegeln auch, da dann das Fahrzeug gar nicht am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen darf. ;)


    Und ja, ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Fahrer eines Kuga Mk3 sich nicht bewusst sind, dass sie breiter als 2,10 m unterwegs sind und daher auf Autobahnbaustellen die linke Spur nicht benutzen dürfen.