Zum zweiten Mal Batterie leer

  • Da sollten sich die Hersteller der Batterien doch mal Gedanken machen. Irgendwie scheint es mir so, dass die Batterien für die Autos heute nur bedingt taugen. Das alles weckt für die E-Mobilität nicht gerade tiefstes Vertrauen in die Technik.

    Ich glaube, dass der letzte Satz etwas zu allgemein ist.. Letztendlicht sollte der Schluss sein, dass ebend nicht die Elektromobilität schuld ist, sondern die gemeinsam genutzten Komponenten. Ob der Energie nun aus einem Akku oder einem Kraftstoff kommt ist dabei egal.

  • na ja, ich bin mir nicht ganz sicher, ob denn wirklich die im Vergleich zum Verbrenner niedrigere Leistung der 12V-Batterie bei E-Autos wirklich die Spitze des Problems ist.

    Ich denke, dass das Zusammenspiel zwischen BMS und den Komponenten 12V-Batterie und HV irgendwie nicht optimal ist.

    Wenn das BMS zuverlässig den Ladezustand der 12V-Batterie überprüfen und bei Bedarf (ich würde da an 65% denken) aus der HV nachladen würde, wäre doch alles kein Problem.

    Irgendwie funktioniert das nicht so richtig, so mein Eindruck - bei meinem E-Roller soll die HV dreimal in Abständen von zwei Tagen die 12V-Batterie nachladen, dann ist Schluss. Wenn jetzt nicht alle Module wirklich ausgeschaltet sind, sollte auch eine schwächere 12V-Batterie doch locker vier Wochen aushalten (selbst mein E-Treter (der steht ganzjährig bei Wind und Wetter draußen, hat über den Winter kaum Kapazität verloren, der macht aber auch beim Ausschalten dicht und hat keine Stromverbraucher im Hintergrund zu laufen).

    Das will einfach nicht in meinen Kopf, dass dieses System es nicht schafft, die 12V-Batterie nachzuladen.

    Ich habe noch nie merklich einen Verlust nach Standzeiten feststellen können, was darauf schließen lassen würde, dass die HV da irgendwas nachgeladen hätte - und das weder beim Kuga PHEV noch beim Mach E - bei beiden hätte doch das System „Alarm“ schlagen müssen, als die 12V-Batterien in die Knie gingen…

    Wir bekommen wegen jeder Scheiße irgendwelche Meldungen in der App, warum nicht auch sinnvolle Meldungen, wenn die 12V-Batterie einen Stand X erreicht hat, der die Funktionalität des gesamten Autos gefährdet…🤔


    Grüße

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Ich glaube, dass der letzte Satz etwas zu allgemein ist.. Letztendlicht sollte der Schluss sein, dass ebend nicht die Elektromobilität schuld ist, sondern die gemeinsam genutzten Komponenten. Ob der Energie nun aus einem Akku oder einem Kraftstoff kommt ist dabei egal.

    Die Leute, die sich nicht so tiefgründig mit E-Mobilität befassen und mit EFB und AGM-Akkus auch bei reinen Verbrennern geplagt sind, sagen sich vielleicht: wenn man schon die 12V nicht hinbekommt, wie mag es dann erst mit den HV-Akkus sein. :)

    Ford Kuga - die paar Schritte kann ich auch (elektrisch) fahren.

  • Erstaunlicherweise scheinen die HV ja grundsätzlich nicht das „große“ Problem zu sein, die halten, darf man der Fachpresse in seinen aktuellsten Berichten „vertrauen“, länger als gedacht.

    Wenn ich lese, dass in einer Berliner Akku-Werkstatt, die am Flughafen Tempelhof aus Kroation stammend, seine Tore geöffnet hat, und dort Autos mit 300tsd km auf dem Buckel immer noch wirtschaftlich sowohl für die Werkstatt als auch für den Kunden lohnend „behandelt“ werden, dann spricht das durchaus für eine gewisse Nachhaltigkeit der Akkutechnologie.

    Negative Rausreißer wird es immer geben, gibt es bei Verbrennern ja auch, und dennoch sollten sich die ganzen Madigmacher der E-Mobilität nicht von althergebrachten Vorurteilen leiten lassen sondern sich mal auf „neue“ Technologien einlassen…es tut auch nicht weh🥴

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Hallo,


    Ja die Akku-Werkstatt in Berlin gibt es tatsächlich. Nicht Tempelhof sondern Tegel !

    Hier der Link

    EV Clinic Berlin – Elektroauto Reparatur & Batterie-Instandsetzung
    Ihre Spezialwerkstatt für Elektroauto-Reparaturen & Hochvolt-Batterie-Instandsetzung. Experten für EV- und Hybridfahrzeuge. Jetzt Termin sichern!
    evclinic-berlin.de

    Gruß aus MD

    Beste Grüße Dandymanden


    KUGA Titanium X FHEV 4WD + AHK ; geb. 01/2021

  • ja klar, natürlich Tegel…

    Kuga PHEV Vignale, Vollausstattung

    Bestellt: 07.08.2020

    Produktion: 18.02.2021

    Auslieferung: 09.04.2021

    Verkauft: 08.12.2022

    Verbrauch im gesamten Zeitraum: ca. 16600 km gefahren, 14,62 kwh/100km (inkl. Ladeverluste)+ 1,45 L/100km


    STOP WAR!!!

  • Kurzes Update... Ich war heute beim Vertragshändler. Es wurde nun ein Ticket bei Ford eröffnet und um Unterstützung gebeten. Stand ist, dass in den Logs "gesehen" wurde, dass in unregelmäßigen Abständen (10 bis 60 Minuten) ein unbestimmtes Steuerteil "aufwacht" und damit eine Kette von Reaktionen erfolgen.


    Ich weiß, dass ein Großteil von Euch mit externen Ladegeräten hantiert aber die Aussage: "Naja... der Wagen muss mehr bewegt werden. Bei dem Verhalten des Wagens ist nach 3 bis 4 Tagen halt die Batterie leer..." war schon befremdlich. Zumal der Wagen durchaus öfters bewegt wird... :) Was ist denn eure Erfahrung bei der Standzeit? Es ist sicherlich ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen aber bei meinem anderen Wagen, einem Skoda Kodiaq (Diesel), mach ich mir um so etwas wie Standzeiten absolut keine Gedanken. Der Wagen kann problemlos mal 2 Wochen stehen und macht keinerlei Zicken.

    Mal wieder ein Update...


    Der Wagen steht nun seit 2 Wochen in der Werkstatt und sorgt für ziemlich viele graue Haare. Erkenntnisse / Arbeiten bisher:


    - Batterie ausgebaut und über Nacht "draußen" gelassen -> Erkenntniss: Batterie verhält sich "seltsam" und verliert Spannung, obwohl keine Verbraucher angeschlossen sind... Es wurde nun eine neue Batterie verbaut.

    - erneuter Test bezüglich des Verhaltens des Wagens -> nach wie vor verliert der Wagen in der Nacht rund 20% der Kapazität -> die Werkstatt klemmt nun nach und nach die Steuergeräte etc ab, um den "Verursacher" zu finden... Media System scheint es schonmal nicht zu sein.


    Viele Grüße,

  • Hallo, ich melde mich wieder mal aus Thüringen.

    Habe in diesem Forum einige Beiträge geschrieben und lesse es weiterhin mit großem Interesse!

    Mein jetziger Kuga, BJ 05/2022, 150PS Ecoboost hat die Batterie 2 Winter treu seine Dienste geleistet, ab Herbst 2024 habe ich einen Leistungsabfall festgestellt, Zusatzfunktionen deaktiviert usw.

    Trotz 3 mal Aufladen und Zurücksetzen war nach 3-4 Tagen der selbe Zustand wieder da!

    Ich bin zu einem AkkuDienst im Wohnort gefahren, daß Problem geschildert und es wurde mir eine neue Batterie verbaut. Der Mechaniker kennt diese Probleme, ist selber ein Fordfahrer.

    So, die Rechnung: 97,00€ die Batterie, mit Einbau gesamt 150,00€. Bei Ford kennt Ihr die Preise! Meine garantie war abgelaufen!

    Ein paar Einstellungen am Fahrzeug mußte ich hinterher machen, Start&Stop kam nach kurzer Zeit.

    Für mich war dieser Winter eine entspannte Zeit, fast täglich die Standheizung genutzt, hinterher aber auch eine Strecke gefahren, Start&Stop kam nach einiger Zeit wieder, und auch nach langem Stillstand von 1 Woche ging die Standheizung!

    Ich habe 2 Bilder herreingestellt: von der 1. Varta und von der 2. Exide.

    Leider hört man immer wieder von den Batterie-Probleme, nicht nur bei den Autos, auch Motorräder betrifft es.

    Na ja, Ihr habt alle in diesem Forum eure Meinung geschrieben, aber als Kunde ist es ärgerlich!

    Grüße aus Thüringen